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Grenzwerte für Produkte und Rohstoffe

Das Inverkehrbringen von Chemikalien erfordert von Ihnen eine besondere Sorgfaltspflicht im Bezug auf Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben bei der Erstellung von Sicherheitsdatenblättern. Ein korrektes Sicherheitsdatenblatt enthält unter anderem Gefahreinstufungen und Grenzwerte des Produktes bzw. seiner Rohstoffe. Erforderlich sind dabei Grenzwerte für die Exposition am Arbeitsplatz und/oder biologische Grenzwerte. Die Informationen müssen sich auf das Land beziehen, in dem die betreffenden Stoffe und Gemische vertrieben werden sollen. Dieses strukturierte Konzept dient der Vermeidung von Gefahren für Mensch und Umwelt.   

Konzentrationsgrenzwerte und Berücksichtigungsgrenzwerte

Ausschlaggebend für die Einstufung von Stoffen und Gemischen aber auch für die spätere Erstellung von Sicherheitsdatenblättern sind so genannte Konzentrationsgrenzwerte. Allgemeine Konzentrationsgrenzwerte werden in der CLP-Verordnung festgehalten. Spezifische Konzentrationsgrenzwerte hingegen können in manchen Fällen von den Herstellern eigenverantwortlich festgelegt werden. Nicht selten wird Stoffen und Gemischen ein weiterer Stoff beigemengt. Gilt dieser für sich als gefährlich, wird das Vorhandensein des Zusatzstoffes bei der Gefahreinstufung berücksichtigt, sofern die Konzentration den geltenden Berücksichtigungsgrenzwert erreicht oder übersteigt. Berücksichtigungsgrenzwerte geben also an, wann die Zugabe eines oder weiterer einstufungsrelevanten Stoffe für die Beurteilung eines Gemisches eine Rolle spielt.

Sicherheitsdatenblätter aktuell - Wir überwachen die Grenzwerte für Sie!

Die Schwierigkeit bei der obligatorischen Angabe von Grenzwerten besteht vor allem in der Unregelmäßigkeit, mit welcher Aktualisierungsmaßnahmen in einigen EU-Ländern vonstattengehen. Qualisys sammelt und pflegt fortlaufend eine Vielzahl an regulatorischen Daten und stellt Ihnen Grenzwerte immer in aktuellster Version zur Verfügung. Dabei sind wir mit Transportdaten verschiedener Rechtsräume vertraut - europäisch ebenso wie international. In erster Linie stützen wir uns auf Primärquellen: die amtlichen Veröffentlichungen der jeweiligen Länder oder Organisationen. Um keine Änderungen zu verpassen oder wenn Primärquellen nicht verfügbar sind, greifen wir auf redaktionell bearbeitete Veröffentlichungen (Sekundärquellen) zurück. Die fortlaufende Überwachung dieser Quellen sowie die kontinuierliche Prüfung der Sicherheitsdatenblätter unseres Datenservices im Gefahrstoff-Backoffice sichern ein hohes Qualitätsniveau der Daten bzw. Grenzwerte. Als Zusatzleistung bieten wir Ihnen Prüfungen von Inventaren sowie Verbots- und Beschränkungslisten.